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19.02.2012 |
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9 Leute plus Torwart benötigt eine Eishockeymannschaft um bei einem Spiel antreten zu dürfen, und Krankheits und Verletzungsbedingt standen dem HEC an diesem Sonntag auch nur genau diese "neun plus eins" zur Verfügung. Im ersten Drittel fehlte es auf der HEC Seite an allem. Die wenigen Konterchancen wurden zu meisst nicht genutzt, und in der Defensive fehlte die Zuordnung. Erst nach einer deutlichen Ansprache durch Spielertrainer Frank Butschkadoff in der Drittelpause konnten sich die Harsefelder etwas stabilisieren. Das Spiel machten aber die Adendorfer, die teilweise -wie im Hinspiel- brilliant kombinierten aber auch durch äussert starke Einzelspieler wie Marko Zielske und Christian Schnackenbeck den HEC immer wieder nach belieben dominierten. Das Harsefelder Team hat sich aber über die gesamte Spieldistanz bemüht dagegenzuhalten, und ist trotz der drückenden Überlegenheit des Gegners und der hohen Intensität aufgrund der wenigen Spieler, immer besser ins Spiel gekommen. Das Endergebnis von 4:17 muss man aber als Leistungsgerecht akzeptieren. |
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05.02.2012 |
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Viel hatte sich der HEC für dieses Spiel vorgenommen, daß es das vorgezogene Endspiel um das Tabellenschlußlicht wird, war vor dem Spiel absolut klar. Und so ging es hochmotiviert und konzentriert in das Spiel, welches gerade im ersten Drittel genau die Brisanz besaß die erwartet wurde. Beide Mannschaften kamen zu guten Chancen, die hochkarätigeren auf Seiten des HEC, häufiger für Gefahr sorgen konnten jedoch die Bremer. Doch der Puck wollte nicht ins Tor. Beide Torhüter überzeugten auf ganzer Linie. Kurz vor Drittelende dann ein überraschender Doppelpack von Marcel Säland und der HEC ging mit komfortablen 2:0 in die Pause. Das Mitteldrittel ging dann nahtlos so weiter. Beide Teams auf Augenhöhe und ein Spiel das für den Tabellenkeller erfreulich flott war. Der Unterschied hieß aber wieder mal Säland. Sowie im Tor Vater "Stefan" als auch auf dem Feld durch Sohn "Marcel", der 4 Treffer erzielte. Dann gelang Felix Gast noch ein kurioses Tor aus spitzem Winkel an dem auch mindestens ein Bremer Spieler beteiligt war, und es Stand 7:0. Aus einer 4 gegen 4 Situation konnten die Firelions dann aber noch ein Gegentor erreichen, zu diesem Zeitpunkt absolut verdient. Im letzten Drittel drehte Bremen noch etwas auf, und der HEC, der in Spielen in denen er hoch zurückliegt bis zu letzt kämpft, lässt untypisch etwas nach, so das die Firelions verkürzen können. Gekrönt wurde das Spiel auf Seiten des HEC dann noch durch ein "Säland auf Säland" bzw. "Vater auf Sohn"-Tor, bevor man zum dritten Mal in diesem Jahr drei Punkte verbuchen konnte. Dieser Sieg ist umso wertvoller, weil man dadurch erstmals in dieser Saison in der Tabelle vor dem Ortsrivalen "TuS Harsefeld 1b" steht. Und in der Kabine wird nach dem Spiel schon das Ziel ausgegeben, daß das dieses Jahr auch so bleiben soll. |
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28.01.2012 |
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Was ist Eishockey? Was kann Eishockey sein? Zu was kann Eishockey werden? Diejenigen die an diesem Samstag in der Harsefelder Eishalle auf oder neben dem Eis waren haben es erlebt. Ungewöhnliche Ergebnisse, Aussenseitersiege, sportliches "Über-sich-hinaus-wachsen", hat man alles schon erlebt, aber noch nie so wie hier bei diesem Spiel.
Das ein Team bei dem jeder Einzelspieler den gegnerischen Spielern unterlegen ist, ein Team, das sowie in Spielanlage, Spielaufbau und Zusammenspiel dem Gegner nicht gewachsen ist, trotzdem gewinnen kann, wenn es mit viel Herz, erbittertem Kampfgeist und ungebrochener Moral spielt, muss man einfach mal als Wunder bezeichnen. Auf der einen Seite die Mannschaft des Ex-Meisters, die Red Barons, auf der anderen der HEC, der über die Hälfte aller Spiele zweistellig verliert. Und doch waren beide Teams heute ganz bei der Sache. Keiner hatte das Spiel als leichte Nummer, oder schon entschieden angesehen. Beide Teams in Rumpfbesetzung von 2 Blöcken und beide Teams im Spiel gleichermaßen von Pech und Glück verfolgt. Dazwischen zwei Schiedsrichter, die das Spiel im Auge hatten, liefen ließen, wenn es laufen musste und durchgegriffen haben, wenn durchgegriffen musste. Alles fair, zwar kampfbetont, aber im Sinne des Sports. Die Emotionen die so ein Spiel, das nicht nur vom Ergebnis sondern über die volle Distanz hochbrisant war, verursachen kann, sind nicht zu beschreiben, man muss sie erleben. Sowas erlebt man selten, vielleicht nur einmal, manche erleben es leider nie. Der HEC war an diesem Tag gar nicht angetreten um zu gewinnen. Viel zu sehr konzentriert man sich auf das "Schlusslichtfinale" am nächsten Sonntag gegen die Firelions. Außerdem fehlte mit Spielertrainer Frank Butschkadoff ein wichtiger Akteur auf dem Eis, der aus gesundheitlichen Gründen nur an der Bande stehen konnte. Das Ergebnis von 8 Toren Unterschied vom Hinspiel wollte man allerdings korrigieren, und gegen das Image als "Schießbude der Liga" entschlossen ankämpfen. Und so konnte Frank Butschkadoff sich zu 100% darauf konzentrieren, das Team einzustellen, immer wieder auf Einzelspieler einzuwirken und entscheidende Kommandos zu geben. So stammte dann auch die Entscheidung in der letzten Minute Marcel Säland doppelt spielen zu lassen von ihm und führte dann zum Siegtreffer durch Säland 30 Sekunden vor dem Schlußhorn, welches dann die Dämme der Begeisterung zum Brechen brachte. Gewonnen wurde das Spiel aber in der Defensive, und die fängt beim Eishockey halt ganz weit vorne an. Das konsequente eng stellen der Räume in der neutralen Zone, wie von Butschkadoff vor dem Spiel gefordert, zerstörte das gewohnte Spiel der Red Barons. Dazu noch Saisonbestleistungen von Matthias Wischer und Hanno Lindemann, und einer deutliche Verstärkung der Spielkontrolle durch Neuling Felix Gast. Und was soll man über einen Torwart sagen, der es trotz zig Gegentoren pro Spiel immer noch schafft sich und seine Verteidiger zu motivieren und Leistungen erbringt, die man einfach mal als überirdisch bezeichnen kann, wenn man dazu das Beispiel aus dem ersten Drittel heranzieht, als Stefan Säland geschlagen am Boden, den Schuss eines gegnerischen Stürmers auf die offene freie Seite des Tores mit seinem Schläger in der Luft abwehrte. Diese Szene wäre in der NHL sicher zum Kandidaten für den "Save of the Year" herangezogen worden. Als das Licht in der Halle an diesem Abend ausging, konnte man immer noch die Geister dieses Spiels spüren. Von diesem Tag werden wir noch unseren Enkeln erzählen.
Harsefelder EC gewinnt gegen die Red Barons aus Bremen mit 3:2 (2:0/0:2/1:0) |
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21.01.2012 |
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Zwei Jahre ist es her, das der HEC aus dem Tabellenkeller, den bis dahin in der Saison 09/10 ungeschlagenen REV für die ganze Liga überraschend mit 8:5 bezwang. Am aktuellen Spieltag zeugten nur noch die Landesmeisterschaftssiegerbesiegerbesieger T-Shirts von diesem denkwürdigen Tag. Der REV zeigte schon zu beginn, das man seine Lektion von damals gelernt hat, und führte bereits nach einer Minute mit 2:0. Der HEC wollte sich aber nicht abschlachten lassen, und hielt nach Kräften dagegen, musste sich aber deutlich mit 2:23 (1:6/0:8/1:9) geschlagen geben. Positiv war, das HEC-Kapitän Sebastian Beermann seine Abschlussschwäche endgültig überwunden hat, denn nach seinem ersten Saisontor beim letzten Spiel gegen die Firelions, stammten nun beide Treffer von ihm. Wichtig für den HEC war auch der Einsatz von Backup-Goalie Florian Compart im letzten Drittel. Gegen den Dauerbeschuss der Bremerhavener kam er gut ins Spiel und kassierte nur ein Tor mehr wie Stammkeeper Stefan Säland im zweiten Drittel. In einem von beiden Teams recht fairen Spiel, behielten auch die Schiedsrichter stets die Übersicht. |
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15.01.2012 |
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Hallo Matthias, du hast schon Oberliga gespielt, als die Meisten vom HEC noch nicht mal auf Schlittschuhen, oder gar auf der Welt waren. Deine Schlittschuhe hingen aber eigentlich schon am symbolischen Nagel. Warum jetzt dein Comeback beim HEC?
Das mit dem symbolischen Nagel ist bei mir eigentlich nie eingetreten. Zum Leitwesen meiner Frau lagen die Eishockeyklamotten immer fertig gepackt im Keller. Ich wartete immer auf einen neuen Impuls. Diesen hat mir dann Frank Butschkadoff endgültig gegeben. Damals hatte ich aus familiären und beruflichen Gründen aufgehört. Als ich aber hörte, dass auch humane Trainingszeiten in Harsefeld möglich sind und eine super Truppe auf mich wartet, habe ich zugeschlagen.
Wie gefällt dir die Mischung aus Alt und Jung, Erfahrenen und Anfängern, beim HEC?
Die Mischhung ist natürlich für die Mannschaft eine Herausforderung, hinsichtlich des Leistungsniveaus. Aber ich habe großes Vertrauen in Frank, das er dies als Trainer hinbekommt.
Was war bisher dein grösster Erfolg als Eishockeyspieler?
Mein größter Erfolg war die Meisterschaft 1994 mit der Spielgemeinschaft Adendorf/Soltau. Damals haben wir unsere Auswärtsspiele mit separatem Fanbus besucht und uns wie Spieler der DEL gefühlt. Das Publikum (Durchschnittlich ca. 400 Zuschauer pro Spiel) hat von uns sogar Autogramme abgefordert, die Presse hat täglich über uns informiert und die Show vorm Anpfiff hatte Proficharakter.
Wo denkst du kannst du dem Team am meisten helfen und was möchtest du persönlich mit dem HEC erreichen?
Ich glaube dem Team mit meiner Erfahrung helfen zu können. Es mangelt zwar noch an Kondition und wiedererlangter Puckkontrolle, aber dies sollte zu schaffen sein. Mein persönliches Ziel ist es, der Mannschaft dabei zu helfen, dass wir nicht mehr zweistellig verlieren und auch mal ein Liga-Spiel in dieser Saison gewinnen.
Matthias, Vielen Dank für das Gespräche, und viel Erfolg beim Comeback!
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07.01.2012 |
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Es geht doch! In einem spannenden Spiel konnte der HEC endlich seinen ersten Saisonsieg erzielen. Brisant war die Partie alleine schon deshalb, weil der Gegner, die Bremen Firelions bereits 3 Punkte in dieser Saison verbuchen konnten, und das ausgerechnet gegen Lokalrivalen TuS Harsefeld 1b. |
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20.12.2011 |
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Das Freundschaftsspiel gegen den Hanseligisten "Molot Hamburg" hat für ein sehr ungewohntes Gefühl bei den Spielern vom HEC gesorgt. Nach ca. 80min durchlaufender Spielzeit ging der Harsefelder EC mit 15:6 als Siegermannschaft vom Eis. Obwohl sich beide Mannschaften bemühten, durchaus vorhandene spielerische Schwächen durch den kämpferischen Einsatz zu ersetzen, musste vom Schiedsrichter Waldemar Bartuli keine Strafzeit vergeben werden. Beide Mannschaften konnten an ihrem Spielaufbau arbeiten und waren mit einem tollen Spiel in einer tollen Arena sehr zufrieden. |
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17.12.2011 |
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Am Samstag hat der HEC sicher eine eher schwächere Saisonleistung gezeigt. Der ASV der ebenfalls etwas verfahren begann, hatte sich Mitte des ersten Drittels gefangen und konnte dann deutlich den Klassenunterschied zwischen den Mannschaften aufzeigen. Das sehr faire Spiel, konnte auch durch ein paar schwierig nachzuvollziehende Schiedsrichterentscheidungen nicht nennenswert gestört werden, so das es am Ende zu Recht 2:20 für die Hamburger hiess. Matchwinner bei den Harsefeldern war wieder einmal Stefan Säland, der trotz der 20 Gegentreffer durch tolle Paraden ein deutlicheres Ergebnis verhindern konnte, was auch der ASV auf seiner Homepage honorierend anmerkt. Viel zu oft wurde er allerdings durch seine Mannschaft im Stich gelassen, die kein richtiges Mittel gegen die fortwährend rotierenden Altonaer Spieler finden konnte. Bester Stürmer auf HEC Seite war Hanno Lindemann, der ein Tor erzielen und ein weiteres für Marcel Säland vorbereiten konnte und so ein kleines Strohfeuer zu Beginn des letzten Spielabschnitts entfachte. Die beiden Neuzugänge auf Seiten des HEC, Felix Gast und Matthias Wischer liessen ihr Potential für die kommenden Spiele erahnen, konnten aber noch nicht richtig einschlagen. Ein paar Eindrücke gibt es auf der Bilderseite. |
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28.11.2011 |
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Auch das Rückspiel gegen die Pirates ging deutlich an die Bremer Truppe. Diesmal zeigten sich die Pirates aber auch konzentrierter und spielten etwas teamdienlicher. Der HEC bemühte sich nach Kräften beim ersten Heimspiel dagegenzuhalten, und konnte das Ziel, keine 20 Gegentore zu bekommen, sogar erreichen. Und das obwohl nur 9 Feldspieler zur Verfügung standen. Zum ersten Mal zum Einsatz kam in den letzten 15 Minuten der neue Torhüter Florian Compart. Florian, der eigentlich eher Rollen statt Kufen gewöhnt ist, musste gleich bei den ersten fünf Schüssen hinter sich greifen, konnte sich dann aber enorm steigern und ins Spiel finden. Am Ende angespornt durch Szenenapplaus (von allen Zuschauern, egal ob HEC, Pirates oder Tigers-Fans!) hat er wichtige Ligaerfahrung sammeln können, und seinen Teil zum verhindern des 20. Gegentores beigetragen.
Bilder gibts im Bilderbereich |
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23.11.2011 |
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Jetzt haben auch die Bremerhavener ein angemessenes virtuelles zu Hause. Nachdem sie schon in eine niegelnagelneues Stadion gezogen sind, haben sie jetzt auch ihre Homepage runderneuert. Hier zu finden: http://www.revbremerhaven-ev.de/ Die Links zu den anderen Vereinen der Liga, findet man übrigens auf der Tabellenseite. Einfach auf das entspr. Team klicken. |
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