15.01.2012
Der neue "Alte" Matthias Wischer im Interview
Hallo Matthias, du hast schon Oberliga gespielt, als die Meisten vom HEC noch nicht mal auf Schlittschuhen, oder gar auf der Welt waren. Deine Schlittschuhe hingen aber eigentlich schon am symbolischen Nagel. Warum jetzt dein Comeback beim HEC?
Das mit dem symbolischen Nagel ist bei mir eigentlich nie eingetreten. Zum Leitwesen meiner Frau lagen die Eishockeyklamotten immer fertig gepackt im Keller. Ich wartete immer auf einen neuen Impuls. Diesen hat mir dann Frank Butschkadoff endgültig gegeben. Damals hatte ich aus familiären und beruflichen Gründen aufgehört. Als ich aber hörte, dass auch humane Trainingszeiten in Harsefeld möglich sind und eine super Truppe auf mich wartet, habe ich zugeschlagen.
Wie gefällt dir die Mischung aus Alt und Jung, Erfahrenen und Anfängern, beim HEC?
Die Mischhung ist natürlich für die Mannschaft eine Herausforderung, hinsichtlich des Leistungsniveaus. Aber ich habe großes Vertrauen in Frank, das er dies als Trainer hinbekommt.
Was war bisher dein grösster Erfolg als Eishockeyspieler?
Mein größter Erfolg war die Meisterschaft 1994 mit der Spielgemeinschaft Adendorf/Soltau. Damals haben wir unsere Auswärtsspiele mit separatem Fanbus besucht und uns wie Spieler der DEL gefühlt. Das Publikum (Durchschnittlich ca. 400 Zuschauer pro Spiel) hat von uns sogar Autogramme abgefordert, die Presse hat täglich über uns informiert und die Show vorm Anpfiff hatte Proficharakter.
Wo denkst du kannst du dem Team am meisten helfen und was möchtest du persönlich mit dem HEC erreichen?
Ich glaube dem Team mit meiner Erfahrung helfen zu können. Es mangelt zwar noch an Kondition und wiedererlangter Puckkontrolle, aber dies sollte zu schaffen sein. Mein persönliches Ziel ist es, der Mannschaft dabei zu helfen, dass wir nicht mehr zweistellig verlieren und auch mal ein Liga-Spiel in dieser Saison gewinnen.
Matthias, Vielen Dank für das Gespräche, und viel Erfolg beim Comeback!

